Tierpsychologie

Die Tierpsychologie basiert auf ethologischen Grundlagen. Sie tut eigentlich nichts anderes, als sich mit dem urtypischen Verhalten bestimmter Tierarten und -rassen zu befassen und von dieser natürlichen Art abweichendes Verhalten zu erforschen und zu behandeln.

Oftmals liegt überhaupt keine Verhaltensstörung des Tieres vor, sondern das Tier zeigt in bestimmten Situationen eine völlig normale Reaktion, die vom Tierhalter aber nicht verstanden und als störend empfunden wird. Das Problem ist also in vielen Fällen ein Kommunikationsproblem zwischen Mensch und Tier.

Tierpsychologen sind dafür da, die Verhaltensweisen der Tiere zu analysieren und zusammen mit dem Tierhalter herauszufinden, wie dieser das Verhalten verstehen muss und warum es auftritt. Wenn die Ursachen ergründet sind, kann der Tierhalter beraten werden, wie negatives Verhalten des Tieres abgestellt und positives Verhalten gefördert wird, damit er wieder Freude am Zusammenleben mit seinem Tier hat.

Wann kann ein Tierpsychologe helfen ???

  • wenn keine organische Krankheit für ein negatives Verhalten eines Tieres verantwortlich ist (dann muss der Tierarzt helfen)
  • wenn der Tierbesitzer und mit ihm die gesamte Familie bereit ist, den Anweisungen des Tierpsychologen zu folgen, auch wenn das mit einigen Veränderungen im menschlichen Verhalten und im routinierten Alltag verbunden ist.

In England und den USA ist die Tierpsychologie längst eine angesehene Wisssenschaft. In Deutschland wird dieser Beruf oftmals noch belächelt und stiefmütterlich behandelt, es gibt bis heute keine staatliche Regelung zu diesem Berufsbild und der Diplomabschluss wird nicht dem eines richtigen Hochschulabschlusses gleichgestellt. Aber so langsam spricht es sich doch auch in unserem Land herum, dass Tierpsychologen tatsächlich helfen können und so in vielen Fällen die Abgabe des Tieres aus Verzweiflung verhindert werden kann.

Dazu ist natürlich erforderlich, dass Sie auch an den richtigen Tierpsychologen geraten. Denn bedingt dadurch, dass das Berufsbild nicht geregelt und anerkannt ist, kann sich jeder so nennen, der vielleicht mal ein Buch über Tierpsychologie gelesen hat. Um das Risiko zu umgehen, an einen nicht kompetenten Tierpsychologen zu geraten, hat sich der Verband der Haustier Psychologen gegründet.

Die Zugehörigkeit eines Tierpsychologen zu diesem Verband sichert Ihnen eine kompetente Beratung, da der Ausbildungsstand der Mitglieder auf sehr hohem Niveau ist und man nicht in den Verband aufgenommen wird, wenn man diese Ansprüche nicht erfüllt. Die Berufsbezeichnung „Tierpsychologe VdH“ ist rechtlich für die Mitglieder des Verbandes geschützt und ist für die Kundschaft das Qualitätssiegel.

Wenn Sie noch mehr über Tierpsychologie erfahren möchten, oder wissen möchten, wo in Ihrem Umkreis es einen erfahrenen Tierpsychologen gibt, dann schauen Sie sich auf der Seite des Verbandes der Haustier-Psychologen unter www.tierpsychologie.de um.